Gemeinwesenprojekt Irlich

Gemeinwesenprojekt Irlich

 

kids_slider1Seit September 2004 hat die Kath. Familienbildungsstätte Neuwied die Trägerschaft und die Durchführung des Gemeinwesenprojektes im Neuwieder Stadtteil Irlich von der Stadt Neuwied übernommen.

Entstanden ist das Projekt bei der Jugendhilfeplanung im Jahr 1999. Hier werden in einer von der Gemeindlichen Siedlungsgesellschaft (GSG) bereitgestellten Wohnung Im Bremer an mittlerweile vier Nachmittagen Hausaufgabenbetreuung, Freizeitgestaltung und begleitende Hilfen im Wohngebiet angeboten. Darüber hinaus finden Angebote in den Ferien statt.

 

Unser pädagogischer Ansatz

Wir laden jedes Kind ein, zu uns zu kommen und bei uns eine schöne und glückliche Zeit zu verleben. Unser Treffpunkt besitzt Familiencharakter und ist für viele bereits ein zweites Zuhause. Wir möchten eine Vertrauensbasis schaffen, so dass Kinder sich bei uns wohl fühlen. Unsere pädagogische Arbeit zielt darauf ab, die Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes bestmöglich zu fördern, den Kindern Raum für Mitbestimmung zu geben und soziale Kompetenzen zu vermitteln.

 

Hausaufgabenhilfe

Die Hausaufgabenhilfe findet in der Schulzeit von Montag bis Donnerstag, jeweils von 14:00 – 16:30 Uhr statt! Über 30 Kinder aus dem näheren und weiteren Wohnumfeld besuchen das Projekt regelmäßig. Etwa die Hälfte davon sind Stammkinder. Täglich kommen zwischen 10 und 20 Kinder zwecks Hausaufgabenhilfe vorbei.

Jeweils zwei Mitarbeiter betreuen die Kinder während dieser Zeit und leisten Hilfestellung bei Fragen und Problemen bei der Bewältigung der Hausaufgaben.

Wir laden jedes Kind ein zu uns zu kommen und bei uns eine schöne und glückliche Zeit zu verleben. Unser Treffpunkt besitzt Familiencharakter und ist für viele bereits ein zweites zuhause. Wir möchten eine Vertrauensbasis schaffen, so dass Kinder sich bei uns wohl fühlen.
Wir möchten den Kindern Möglichkeiten aufzeigen, die sich ihnen unter anderen Umständen nicht bieten würden. Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf Kinder, welche in ihrem Lebenskontext benachteiligt sind.
Unsere pädagogische Arbeit zielt darauf ab, die Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes bestmöglich zu fördern, den Kindern Raum für Partizipation zu geben und soziale Kompetenzen zu vermitteln.

Bei der Bewältigung der Hausaufgaben sowie Lernen für Tests und Arbeiten ist uns das Prinzip der Freiwilligkeit wichtig. Unserer Meinung nach führen Mitgefühl und Verständnis für die Probleme der Kinder dahin, dass wir langfristig gemeinsam mit ihnen arbeiten können und so Veränderungen nach und nach, vielleicht auch erst im Kleinen, geschehen. Dabei praktizieren wir aktiv die “Hilfe zur Selbsthilfe”. Die Hausaufgaben sollen selbstständig gemacht werden. Dabei stehen wir als Berater zur Seite für Fragen, Hilfen zum Textverständnis und beim Erlernen von neuen Lösungsansätzen. Somit können wir jedes Kind individuell fördern und fordern.

Für die Mitarbeiter bedeutet dies eine ständige Auseinandersetzung mit jedem einzelnen Kind, Neuerungen im Wohngebiet und Umgang mit bestehenden Strukturen. Wir nutzen Netzwerke und Kontakte, um den Kindern eine umfassende Unterstützung beiten zu können. Wichtige Voraussetzungen für die Mitarbeit im Treffpunkt sind eine hohe Aufgeschlossenheit im Umgang mit interkulturellen Gruppen, Lernbereitschaft, Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein. Auch Humor, Freude an der Arbeit mit Kindern, Spontanität und Engagement gehören dazu.

 

Ferienfreizeit der Kath. Familienbildungsstätte Neuwied im Gemeinwesenprojekt in Irlich Sommer 2017

„Mutige Ritter, schöne Burgfräulein, gefährliche Drachen“, war das Motto der einwöchigen Freizeit in Irlich.

Schnell hatte unsere Burg einen Namen bekommen – „Burg Hogwarts“ und so konnten 14 mutige Ritter & schöne Burgfräulein, gemeinsam mit ihrem Drachen die Burg beziehen.

Zur Verteidigung dieser, mussten natürlich Schwerter, Lanzen und das passende Schild her – diese wurden von den Kindern aus Bambus und Pappe gemeinsam gebastelt. Damit die schönen Burgfräulein ihrem Namen gerecht wurden, ging es an die Nähmaschine und wundervolle Burgfräuleinkränze mit Schleier entstanden.

Zu den Ritterspielen am letzten Tag wurde sich dann noch einmal in Schale geworfen und passend geschminkt. Doch nicht nur das stand vormittags auf dem Programm, sondern auch unser „Rittermal“ für diesen Tag, wurde von den Kindern selbst zubereitet. Gut gestärkt konnten die Spiele beginnen. Beim „Lanzenstechen“, „Steinstoßen“, „Gaukler“ oder auch beim „Sandburgen bauen“, wurde dann entschieden, wer der mutigste Ritter/das mutigste Burgfräulein war. Natürlich ging keiner der Teilnehmer/innen leer aus, denn alle bekamen ein Säckchen mit Murmeln und eine Urkunde.

Im Herbst begeben wir uns in Irlich, in der Woche vom 09.10.17 – 13.10.2017, in den Wilden Westen und freuen uns auf viele Cowboys und Indianer, die eine aufregende Woche mit uns verbringen möchten.

 

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Hausaufgabenhilfe

 

 

 

 

 

 

Neue Stühle für die Kleinen: Lohmann unterstützt Hausaufgabenhilfe Neuwied

 1851 als Handelsunternehmen gegründet, ist Lohmann heute international erfolgreich. Hieraus resultiert eine soziale Verantwortung, der Lohmann kontinuierlich und gerne nachkommt. Als verantwortungsbewusstes Unternehmen ist es Lohmann wichtig, einen Beitrag für die positive Entwicklung der Gesellschaft zu leisten. Mit der Unterstützung des „GemeinwesenprojektesIrlich“ setzt das Unternehmen nun ein neues Zeichen in Sachen sozialem Engagement.

Seit September 2004 hat die Katholische Familienbildungsstätte Neuwied die Trägerschaft und die Durchführung des Gemeinwesensprojektes im Neuwieder Stadtteil Irlich von der Stadt Neuwied übernommen. Die Hausaufgabenhilfe ist ein Teil davon. An vier Tagen die Woche (Montag bis Donnerstag) werden hier Schulkinder zwischen 14 und 16:30 Uhr kostenlos betreut. Sie können Hausaufgaben machen und lernen, aber auch gemeinsam spielen. Dank verschiedener Räumlichkeiten ist für eine Sicherstellung der individuellen Bedürfnisse der Kinder gesorgt. „Es sind vor allem Grundschüler, die nach der Schule zu uns kommen“, beschreibt Carina Rechmeier, pädagogische Mitarbeiterin der Katholischen Familienbildungsstätte und seit Dezember 2015 Leiterin des Projektes. Rund 30 Kinder aus dem näheren und weiteren Wohnumfeld kämen regelmäßig zur Hausaufgabenhilfe nach Irlich, täglich seien es zwischen zehn und 20. Aber auch „Ehemalige“ kämen immer wieder gerne um den Kontakt zu halten und Unterstützung beispielsweise bei Referaten zu bekommen.

Da ist es kein Wunder, dass die Möbel der Hausaufgabenhilfe schnell verschleißen. Hier konnte Lohmann nun helfen. „Durch unser Neubauprojekt Technologiezentrum am Stammsitz in Neuwied wurde ein Großteil der Möbel dort neu eingekauft. Das war für uns die optimale Gelegenheit, unseren Überschuss dorthin zu geben, wo Bedarf ist. Unsere Wahl fiel diesmal auf die Hausaufgabenhilfe“, erläutert Dirk Hartmann, Leiter des Projektes Technologiezentrum bei Lohmann, den Hintergrund der Aktion.

Dass die neuen Stühle bei den Kindern besonders gut ankommen, ist offensichtlich. Maja aus Neuwied erklärt: „Ich finde es schön, dass ich auf den neuen Stühlen bequem Hausaufgaben machen kann“, und auch Carina Rechmeier freut sich: „jetzt haben wir endlich die Möglichkeit, dass noch mehr Schüler gleichzeitig ihre Hausaufgaben machen und dabei adäquat sitzen können. Außerdem können wir den Raum nun auch schöner, beispielsweise für Feiern, gestalten. Das wertet die Gesamtatmosphäre unheimlich auf.“ Das finden auch die anderen Kinder der „multi-kulti“ Gruppe in Irlich. Sie freuen sich auf viele spannende Nachmittage, wie dem neuerlichen Mädchen- bzw. Jungs-Tag, wo die neuen Stühle beispielsweise für den „Schönheitssalon“ benutzt werden konnten. Angesichts der vielen strahlenden Kinderaugen ist für Dirk Hartmann eines klar: „die nächste Spende steht bereits in den Startlöchern.“

 

BUZ: Dirk Hartmann (Mitte) und Carina Rechmeier (rechts) freuen sich gemeinsam mit den Kindern der Hausaufgabenhilfe über die neuen Möbel.

( Bericht: Jennifer Virtue, Fa. Lohmann)

 

 

Mitarbeiter

Das Team des Gemeinwesenprojektes setzt sich aktuell aus einer Koordinatorin und aus mehreren Fachkräften zusammen, die einen Teil ihrer Stunden mit Kindern, einen Teil mit Erwachsenen arbeitet. Die hauptamtliche Koordinatorin ist mit einem Stundenkontigent von 10 Stunden im Projekt beschäftigt, die Mitarbeiterinnen sind Honorarkräfte mit festgelegten Jahresstundenkontingenten.

 

  • Christina Meeß
  • Beate Krauß
  • Michelle Mücke
  • Andrea Ehlen
  • Vanessa Driesch
  • Laura Gilberg
Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag, 14:00 – 16:30 Uhr

 

Hier alle Veranstaltungen / Kurse:

Datum

Veranstaltung / Ort

09/10/2017 – 13/10/2017: Willkommen im Wilden Westen
Gemeinwesenprojekt Irlich, Neuwied