„Ich habe es geschafft“ – Geflüchtete berichten über ihr Ankommen in Deutschland

ein Kunst- und Dokumentationsprojekt von Ursula Jünger und Horst Bennemann
vom 16.09. bis 27.10.2021

in der Kath. Familienbildungsstätte Neuwied (FBS) mit Mehrgenerationenhaus,
Wilhelm-Leuschner-Str. 5 56564 Neuwied

Begleitveranstaltungen
16.09.2021 Eröffnung
01.10.2021, 16:00 Uhr, Eröffnung der Interkulturellen Woche
(mit vorheriger Anmeldung im Sekretariat der FBS Neuwied)
27.10.2021 13:00 Uhr, Finisage
im Beisein der Integrationsministerin und Schirmherrin der Ausstellung
Frau Katharina Binz
(mit vorheriger Anmeldung im Sekretariat der FBS Neuwied)

Der Fotograf Horst Bennemann und die Flüchtlingskoordinatorin Ursula Jünger machen erfolgreiche Integration sowohl dokumentarisch als auch emotional überzeugend sichtbar. Mit Wort und Bild berichten elf Geflüchtete von ihrem Weg nach und dem Ankommen in Deutschland, von ihren Problemen, Wünschen und ihrer Botschaft für andere. Unterstützer*innen haben berührende Momente erlebt und zeigen, dass Integration mit Offenheit, Vertrauen und ehrenamtlichem Engagement gelingt.

Tolle Tage in der Stadtranderholung in Heimbach-Weis

Bild: Kath. Familienbildungsstätte Neuwied

Auch in diesem Jahr fand die 14-tägige Stadtranderholung der Kath. Familienbildungsstätte Neuwied in den ersten beiden Ferienwochen an der Trinksporthalle in Heimbach-Weis statt.

Unter dem Motto: „Die Welt von Disney“ konnten 50 Kinder unter der Leitung der pädagogischen Mitarbeiterin Marita Kirst und dem Betreuerteam viele tolle Aktionen und Höhepunkte erleben. So gab es eine Schnitzeljagd durch den Wald, die mit vielen Spielen zum Thema Disney die Gewinnergruppe zu einem Schatz führte. Ein Kinotag mit Disneyfilmen und Popcorn, eine Hüpfburg mit Olympiade, viele Bastelarbeiten, wie Speckstein, Armbänder usw. rundeten das Programm ab. Aber auch das Freispiel kam nicht zu kurz. Die Kinder bauten sich mit viel Fantasie und Ideenreichtum Hütten und Torbögen aus Ästen auf.

Der Abschlussabend mit gegrillten Würstchen, Marshmallows und Siegerehrung des Disney-Quiz war für alle Beteiligten ein schönes Abschluss.

Die Kinder und das Betreuerteam erlebten so tolle und erlebnisreiche 14 Tage.

Auch im kommenden Jahr wird es wieder eine Stadtranderholung geben –  das Thema steht schon fest, wird aber noch nicht verraten.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Kath. Familienbildungsstätte Neuwied im Internet unter www.fbs-neuwied.de oder unter Telefon 02631 39070.

Freie Plätze in den Sommerferienangeboten

In unserem Sommerferienangebot „summer in the city“ von Montag, 16.08. bis Freitag, 27.08.2021, jeweils 08:00 – 16:00 Uhr, sind noch Plätze frei.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Familien für Familien – gemeinsam helfen!

Liebe Familien, liebe Teilnehmer*innen, liebe Kursleitungen,

sicher haben Sie von den Katastrophen im Kreis Ahrweiler, der Region Vulkaneifel und Trier Ehrang gehört. Unfassbar viele Menschen und Familien hat es schwer getroffen. Sie können helfen und gemeinsam mit uns für Familien dieser Regionen da sein, entweder mit einer finanziellen Hilfe oder konkreten Hilfen vor Ort!

Hotline bzw. Koordinierungsstellen:
https://add.rlp.de/de/themen/hochwasserkatastrophe-hotlines-und-spendenkonten/

https://deine-heimat-deine-feuerwehr.de/Hochwasser in Rheinland-Pfalz – ALLE WICHTIGEN INFORMATIONEN – Ahrweiler, Vulkaneifel, Trier-Saarburg, Bitburg-Prüm, Bernkastel-Wittlich

www.ahrhelp.sharetribe.com

www.Hochwasseradenau.de

https://kreis-ahrweiler.de

Spendenkonten:

Hilfskonto des Bistum Trier
„Hochwasser 2021“
IBAN: DE43 3706 0193 3000 6661 21
BIC: GENODED1PAX

Konten Kreis Ahrweiler

Verwendungszweck: Hochwasserhilfe
KSK Ahrweiler
DE86 5775 1310 0000 3394 57
KSK Ahrweiler
DE18 5775 1310 0000 1000 24
Volksbank RheinAhrEifel
DE55 5776 1591 0600 0220 00
Postbank Köln
DE84 3701 0050 0017 2905 06

Konten Trier-Ehrang
VG Trier-Land
IBAN: DE13 5855 0130 0001 1273 80
Stadt Trier
„Zeichen der Hoffnung“
IBAN: DE55 3706 0193 3017 0100 17

Unterstützungsmöglichkeiten im Bistum Trier finden Sie hier:
https://t1p.de/hochwasser-hilfe

Wir danken von Herzen für Ihre Unterstützung!

Ihre Familienbildungsstätten im Bistum Trier

Familienferien: Langeweile ausgeschlossen – Raus in die Natur

mit der Sommerferienaktion „Langeweile ausgeschlossen – Raus in die Natur“ können Familien mit einem von den Familienbildungsstätten Neuwied gepackten kostenlosen Rucksack in erlebnisreiche Urlaubstage starten. In den Trekkingrucksäcken finden sich Hinweise auf unterschiedliche Aktivitäten für ein individuelles Programm, Picknickzubehör und dazu passende Spiele. Eine Anmeldung ist erforderlich, da wir nur eine begrenzte Anzahl haben. Die Abholung erfolgt während der Öffnungszeiten bzw. nach Terminvereinbarung.

Außerdem sind Familien zu folgendem aktiven und kreativen Angebot eingeladen. Draußen, unter Einhaltung von Schutz- und Hygienemaßnahmen, lassen sich die Aktivitäten wunderbar umsetzen. Durch die Landesförderung für Ferienangebote anerkannter Familieninstitutionen ist das folgende Angebot kostenfrei.

Experimentiertage: An zwei Tagen werden im Schlosspark Neuwied spielerisch viele Facetten der Natur, besonders die Nachhaltigkeit, erlebt. Mit fachkundiger Anleitung können Kinder die Natur mit allen Sinnen aktiv erleben und erfahren. Die Inhalte des Rucksacks, z.B. Becherlupe und Experimentierkasten, werden dafür genutzt. Das Angebot findet am Montag, 23.08. und Dienstag, 24.08., jeweils 08:00 – 14:00 Uhr, statt.

Eine Anmeldung zu dem Angebot ist bis Mittwoch, 21.07.2021 erforderlich, da wir eine begrenzte Zahl an Plätzen haben.

Neuwieder Generationengarten kann an den Start gehen

Das Neuwieder Mehrgenerationenhaus der Kath. Familienbildungsstätte freut sich über die Anschubfinanzierung über 7.000 € von Lohmann & Rauscher (L&R) mit Sitz in Neuwied und Rengsdorf. Mit der Förderung entsteht ein Lehr- und Begegnungsort für Jung und Alt in der Neuwieder Innenstadt.

Urbanes Gärtnern ist seit vielen Jahren in aller Munde und verfolgt die Idee, dass überall in der Stadt mit wenig Aufwand Obst und Gemüse angebaut werden kann. Das Mehrgenerationenhaus Neuwied nahm diese Idee auf und plant nun einen Stadtgarten, wo sich Menschen aller Generationen treffen, gemeinsam Gartenprojekte gestalten und wo vor allem Generationen zusammengebracht werden. „Ich bin stolz, dass wir ein in vielerlei Hinsicht so nachhaltiges Projekt unterstützen können. Wir bringen Menschen zusammen, die gemeinsam arbeiten und voneinander lernen können; gleichzeitig schaffen wir mehr Grün in der Stadt.“, sagt Alexander Spoden, Personalleiter bei L&R, der gemeinsam mit Betriebsratsmitglied Stefan Keiper das Herzensprojekt nach Neuwied bringt. L&R unterstützt mit seinem Corporate Social Sponsoring Programm (CSS) „L&R charity – we connect“ die sozialen Herzensprojekte seiner Mitarbeiter*innen. CSS Projekte verfolgen immer das Ziel Menschen unterschiedlicher Generationen zu verbinden. Ganz konkret finanziert das Medizinprodukteunternehmen Saatgut, Handwerkszeug und Baumaterialien für den Garten. Zukünftig säen, pflanzen und pflegen Kinder, Erwachsene und Senioren mit und ohne Migrationshintergrund gemeinsam Obst, Gemüse und Blumen im Generationengarten des Mehrgenerationenhauses.

Weitere Informationen zum Projekt:

Mehrgenerationenhaus Neuwied, Telefon: 02631 390730 / www.mgh-neuwied.de



Bald schon kann es im Generationengarten des Mehrgenerationenhauses losgehen. In dem Projekt sollen Menschen unterschiedlichen Alters gemeinsam ihre Freude am Gärtnern entdecken. Projektleiterin Bea Röder-Simon mit Geschäftsführer Nils Heumann (Mitte) freuen sich über die Lohmann & Rauscher Charity-Zusage i. H. von 7.000,00 €. Den Scheck überreichten Alexander Spoden (links) mit Stefan Keiper von L&R.

Schubkarrengärten

Familien zum Mitgärtnern gesucht!

Für das neue Projekt “Schubkarrengärten” können sich noch Familien mit Kindern melden, die Spaß am gemeinsamen Gärtnern und am Austausch mit der Nachbarschaft haben. Im Idealfall entsteht aus den Kontakten zwischen den Generationen und Kulturen ein richtiges „Garten-Tandem“.

Gemeinsam werden die “Schubkarrenbeete” bepflanzt und begrünt. Ein Garten-Start-Set wird jedem „Garten-Tandem“ vom MGH bereitgestellt. Darüber hinaus bieten angeleitete Mitmachaktionen und Aufgabenkärtchen die Möglichkeit Neues rund um die Natur zu erproben, die anderen „Garten-Tandems“ kennenzulernen und gemeinsam zu genießen. Auf Ihre Fragen und Anmeldungen freut sich Frau Hamann im MGH Büro unter Telefon 02631 – 390  730 oder per Mail an mgh@fbs-neuwied.de

Weil Familienbildungsstätten systemrelevant sind!

Die Landesarbeitsgemeinschaft der katholischen Familienbildungsstätten in Rheinland-Pfalz blickt mit großer Erwartung auf die im Koalitionsvertrag benannten Ziele der neuen Landesregierung. Vor allem – aber nicht nur in Zeiten der Pandemie – müssen Familien unterstützt, entlastet und begleitet werden, damit tragfähige Beziehungen und Begegnungen lebenslang gestaltet werden können.

Das Telefon klingelt, ein Elternteil meldet sich bei einer der 20 anerkannten Familienbildungsstätten im Land Rheinland-Pfalz – überfordert, fragend und unsicher. Dieser Anruf ist stellvertretend für so viele Familien, die Unterstützung suchen und für die Familienbildungsstätten passgenaue Angebote und Unterstützung anbieten.

Familienbildungsstätten leisten überall – nicht nur zu Zeiten der Pandemie – einen wertvollen und unverzichtbaren Beitrag für die unterschiedlichsten Anliegen der Familien und erfüllen damit eine wichtige gesellschaftliche Funktion. Sie sind Anlaufstelle ab der Nachricht einer Schwangerschaft bis hin zum Angebot für Senioren. Als starke Netzwerkpartner*innen verbinden sie kommunale Strukturen und sorgen so für die Vermeidung unnötiger Doppelstrukturen.

Die 16 katholischen Familienbildungsstätten in Rheinland-Pfalz begleiten Familien in all ihrer Vielfalt durch Kurs-, Beratungs- und Begegnungsangebote und sind vor allem in Zeiten der Pandemie eine wichtige Säule zur Unterstützung der Menschen im Land.

Familienbildung erfüllt die von ihr übernommenen bzw. an sie gestellten vielfältigen Aufgaben in anerkannt hoher Qualität. Um dies auch in Zukunft leisten zu können, bedarf es stabiler und verlässlicher Planungs- und Rahmenbedingungen personeller und struktureller Natur.

Familienbildungsstätten sind Bildungseinrichtungen und gehören damit zur systemrelevanten Infrastruktur. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Familienbildung erkennt Bedarfe und kann darauf zeitnah und flexibel reagieren, indem sie diese aufgreift und passgenaue Angebote entwickelt. So unterstützt sie Familien mit elementarsten Leistungen – grundsätzlich, aber auch gerade in herausfordernden Zeiten, bei Umbrüchen, Notlagen oder Konfliktsituationen.

Die Familienbildung benötigt für ihre Arbeit Sicherheit und Stabilität und die Anerkennung ihrer Leistungen auch in Form planbarer und nachhaltiger Finanzierung.

Die Politik muss die Systemrelevanz von Familien, Kindern und den sie unterstützenden Angeboten und Einrichtungen ausbauen, in entsprechende Beschlüsse und Maßnahmen umsetzen und zudem finanziell ausstatten – sonst bleibt das Wohl von Familien und Kindern gefährdet.

Zoofreizeit in den Pfingstferien

In den Pfingstferien verbrachten 23 Kinder und 6 Betreuer tolle Tage im Zoo. Nach anfänglichem Regenwetter und kalten Temperaturen konnte es nur noch besser werden.

Die Kinder beobachten die Affen.

Und es wurde besser! Bei sommerlichen Temperaturen konnten die Kinder und ihre Betreuer das Zoogelände auf eigene Faust und in einer Gruppe erkunden. Die Schützenhalle Heimbach-Weis wurde als Standort genutzt und über einen kleinen Waldweg gelangte die Gruppe zum Zoo.

Spiele, Bastelangebote, Zoorallye, Naturbingo und gutes Essen im Zoorestaurant rundeten die Freizeit ab. Allen Beteiligten hat es Spaß gemacht, sich im Zoo zu bewegen und viel Neues zu entdecken. Alle sind sich einig: das war eine tolle Zeit!

Sprachförderkräfte für das Aufholprogramm vor Schulstart (1. Klasse) an Neuwieder Grundschulen gesucht

Wir suchen für die Sommerschule vom 09.08. bis 26.08.21 Sprachförderkräfte für das Aufholprogramm vor Schulstart (1. Klasse) an Neuwieder Grundschulen.

In der Lernwerkstatt zur Vorbereitung auf das erste Schuljahr für zugewanderte Kinder werden Grundlagen und insbesondere die sprachlichen Fähigkeiten zum Schulbeginn trainiert. Der Einsatz erfolgt coronakonform in Kleingruppen an Grundschulen im Neuwieder Stadtgebiet in der Zeit von Montag bis Freitag von 09:00 – 13:00 Uhr und teilweise zusätzlich von 13:30 – 17:30 Uhr. Das Honorar beträgt 15,00 € je 50 Minuten Unterrichtseinheit. Zusätzlich können bis zu 20 v. h. (also 3,00 € je UE) für die Vor- und Nachbereitung berechnet werden.

Idealerweise bringen Sie Erfahrung in der Vermittlung von Sprachinhalten für Kinder im Grundschulalter mit.

Inhaltliche und strukturelle Herausforderungen:

  • Sprachbarriere (die betreffenden Kinder verfügen über keine oder nur rudimentäre Deutschkenntnisse)
  • Kultursensibilität
  • Individuelle Förderung vs. Gruppendynamik und untersch. Bedingungen an Schulen

Inhaltliche Ziele / Was ein Kind zur Einschulung können sollte:

  • Gegenständliches Malen
  • Verständnis für Farben und Formen von Zahlen/ aktiver Umgang mit Zahlen
  • Symbollesen (z.B. WC erkennen, H für Haltestelle etc.)
  • Stifthaltung (Drei-Punkt-Griff)
  • ausmalen innerhalb von Grenzen
  • Zielgerichtetes Schneiden mit Schere
  • räumliche Beziehungen verstehen
  • Verständnis von Mengen
  • Zusammenhänge erkennen
  • Arbeitsanweisungen verstehen & ausführen können
  • Merkfähigkeit (mind. 3 Dinge)
  • sozial-emotionale Kompetenzen

Wenn Sie Interesse an dieser interessanten und wichtigen Aufgabe haben, wenden Sie sich bitte an Vanessa Paulsen (paulsen@fbs-neuwied.de, Telefon: 02631 390744).